Wald von Rombula–Elly Franks letzter Ort

Dieses Video habe ich zu einem Artikel auf http://www.wider-des-vergessens.org gefunden. Hier sieht man Fotos vom November und Dezmeber 1941 sowie vom heutigen Mahnmal.

(siehe http://www.wider-des-vergessens.org/index.php?option=com_content&view=article&id=67%3Ashoah-in-lettland&catid=7&Itemid=36&limitstart=1)

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Antwort von Centrum Judaicum in Berlin zu Elly

Liebe Leser,

die Recherchen gehen weiter.  Vor einem Monat fragte ich im Archiv des Centrum Judaicum (in der Synagoge, Oranienburger Straße Berlin Mitte) zu Elly an, um mehr über ihr Leben in Berlin zu erfahren. Ich wollte nach Personenstandsunterlagen (also Geburts-, Heirats- und Sterbeeinträge) schauen.  Ich wollte wissen, ob Elly verheiratet war.  Ob es vielleicht einen Menschen an ihrer Seite gab, der offiziell dokumentiert wurde.  Dem ist leider nicht so.  Es konnten keine Angaben zu Elly gefunden werden.  Das heißt natürlich nicht, dass es niemanden gab.  Mit großer Wahrscheinlich heißt es aber, dass sie nicht bzw. nie verheiratet war–was ich zu Anfang irgendwie schon vermutet hatte.

Für meine weitere Recherche wurde mir das Brandenburgische Landeshauptarchiv in Potsdam empfohlen.  Dito die Bezirksregierung Düsseldorf, Abt. Wiedergutmachung, Bundeszentralkartei, falls hier eventuell Entschädigung beantragt wurde und Entschädigungsunterlagen existieren.  Wieder eine neue Fährte.  Ich bin gespannt und halte euch auf dem Laufenden.

 

Eure Juliane